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 |  Horrido, Sarah Hennings  |  Hegering Amelinghausen

Jagdhorn vs. Handy – Im Ernst?

Vor kurzem habe ich einen jungen Jäger beim Kennenlernen gefragt, weshalb er das Jagdhornblasen nicht praktiziert. Prompt antwortete er lachend: „Na, weil ich ein Handy habe“. Dustin hat damit auch irgendwie recht. 
Früher wurde ein sicherer Jagdablauf durch einzelne Töne auf Tierhörnern gewährleistet. Damit wurden alle Beteiligten in einem großen Umkreis idealerweise gleichzeitig informiert. Aus diesem Grund galt das Jagdhorn damals, anders als heute, als ein unverzichtbares Jagdutensil. Nun hat es durch das Handy im technischen Zeitalter leider etwas an Bedeutung verloren. Daher mein Appell: Was nicht mehr gebraucht wird, etabliert sich im Brauchtum. Das Jagdhorn ist ein so wertvolles Kulturgut. Seit dem 17. Jahrhundert entwickelten sich Hörner aus Blech in verschiedensten Bauarten sowie Tonumfang. Auch die Signale wurden stetig komplexer komponiert. Das heute gebräuchlichste Jagdhorn ist das 5 (bis 7) tönige Fürst-Pless-Horn in Tonart B. 

Fürst-Pless-Horn

Lasst uns die Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber dem Wild nicht aus den Augen verlieren. Endlich mal ganz gleich, ob Ricke oder Bock, ob Nieder- oder Hochwild. Denkt an die Tradition bei Gesellschaftsjagden und festlichen Anlässen. Gemeinsam Töne erklingen zu lassen, macht einfach doppelt so viel Freude. Seit Herbst 2022 haben wir - „Oldendörp trötet“ - uns als gemischte Gruppe bestehend aus aktiven Jägern und Jägerinnen sowie Nichtjägern gefunden. Wenn DU unsere gesellige Runde kennenlernen möchtest, dann komm doch einfach mal dienstags, ab 20 Uhr, im Oldendorfer Dörphus vorbei. 
Wir freuen uns auf Dich!  


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