Entsiegelung = Klimaschutz
Entsiegelung steht derzeit im Fokus und wirft viele fachliche sowie organisatorische Fragen auf. In erster Linie denken viele an die großen Flächen in Industriegebieten, an Straßen und Wege. Aber das ist nicht alles. Niedersachsen forciert die Entsiegelung von Flächen, um Klimafolgen wie Starkregen und Hitze zu bekämpfen, was durch das NKlimaG (§ 19) rechtlich gestützt wird. Ein neues, KI-gestütztes Entsiegelungskataster des LGLN hilft Kommunen, Potenziale zu identifizieren. Mit

Förderprogrammen will das Land diese wichtigen Maßnahmen fördern. Dafür gibt es sogar rückzahlungsfreie Förderprogramme und zinsgünstige Kredite bei der NBank.
Natürlich sind das Programme für große Flächen, die große Veränderungen bewirken in der Kleinklimazone. Aber auch jeder noch so scheinbar kleine Fleck im Garten kann zum Gesamtpaket beitragen. Jede und jeder ist angehalten, nicht mehr gebrauchte versiegelte Flächen der Natur zurückzugeben. In dem Vortrag über Klimaentwicklung im vergangenen Jahr haben Studenten der Leuphana Universität Lüneburg belegt, wie viel höher die Temperaturen auf versiegelten Flächen sind. Dazu kommt das Regenwasserentsorgungsproblem und die Nahrungsöde für Tiere.
Mit ein paar Ideen lässt sich etwa ein Vorgarten, der als vermeintlich pflegeleichter Schottergarten (der übrigens als versiegelte Fläche gilt und in Niedersachsen verboten ist) angelegt wurde, in einen natur- und klimafreundlichen und dennoch pflegeleichten Vorgarten verwandeln. Mit der richtigen Pflanzenwahl entsteht ein wunderschönes Naturareal und neuer Lebensraum für Tiere.
Die AG Nachhaltigkeit gibt Ihnen gern Ideen und Tipps mit auf den Weg.






