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Soderstorf

| Michaela Malz

Krippen-Yogis

Nachdem sich zu Beginn des Jahres bereits eine unserer Kolleginnen zur Kinder-Yogalehrerin für den Kindergartenbereich hat weiterbilden lassen, hat nun noch eine unserer Krippenkolleginnen nachgezogen – mit einer Fortbildung für Yoga auch für Krippenkinder.

Yoga bei 1–3-jährigen Kindern fördert mehrere Bereiche, unter anderem das Körpergefühl, die Motorik, emotionale Sicherheit, Sprache und Aufmerksamkeit, aber noch vieles mehr. Gerade für die Kleinsten ist ein Krippentag teilweise sehr anstrengend (ähnlich einem Arbeitstag bei Erwachsenen) und laut. In den kurzen Yogaeinheiten schaffen wir eine Insel der Ruhe und Selbstwahrnehmung. In Form von 5–15 Minuten dauernden Geschichten besuchen wir zum Beispiel den Wald, machen eine Bootsfahrt oder auch mal eine Weltraumreise. Auch bei den Krippenkindern stehen dabei die Freiwilligkeit und der Spaß an der Sache an höchster Stelle. So üben bereits die Jüngsten etwas ganz Wichtiges: Achtsamkeit mit sich selbst!
Ihr Team der Kita Soderstorf


| Jens Wagner

Auf dem Weg zur Kinderrechte-Schule

Die Grundschule Soderstorf hat sich viel vorgenommen. Mindestens drei Jahre dauert der Prozess, eine von UNICEF zertifizierte Kinderrechte-Schule zu werden. Mehrere Module werden durchlaufen.
Gestartet ist die Schule mit dem Modul „Partizipation“. Dabei geht es darum, die Schülerinnen und Schüler noch mehr in Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Wahl dieses Themenbereichs lag nahe. In der Grundschule Soderstorf

werden schon seit Jahren Klassensprecher:innen ab Klasse 1 gewählt. Jeden Freitag werden Klassenräte in allen Klassen durchgeführt und alle gewählten Kinder kommen dreimal jährlich im Schülerrat zusammen, um gemeinsam mit dem Schulleiter und der Schulsozialarbeiterin die wichtigen Themen der Kinder zu besprechen.
Für den Weg zur Kinderrechte-Schule bildete sich eine Steuergruppe aus Lehrkräften, Pädagogischen Mitarbeiter:innen, Eltern und Kindern, die den gesamten Prozess plant und begleitet. Am 18.11.2025 kamen dann alle Schulmitarbeitenden, interessierte Eltern und Schüler:innen mit der Steuergruppe zum sogenannten „Pädagogischen Tag“ zusammen. Zwei von UNICEF ausgebildete Schulberaterinnen führten durch den Tag. In gemischten Gruppen wurden an diesem Tag Ideen zusammengetragen, die sich nun zum Teil in der Umsetzung befinden oder bereits umgesetzt wurden.
Lars findet beispielsweise toll, dass alle Klassen (mit Unterstützung des Schulfördervereins) eine Friedenstreppe bekommen haben, die in seiner Klasse mindestens einmal pro Woche genutzt wird und gut funktioniert. Matteo und Matthies finden, dass schon viel weniger gerangelt wird und dass viel sorgsamer miteinander und mit Schulinventar umgegangen wird. Marten freut sich jeden Montag auf das neue Kinderrecht der Woche, das dann thematisiert wird. Frieda hofft, dass alle an der Schule nun noch besser miteinander umgehen, weil sie die Kinderrechte kennen. Und Jonna, Theo und Philipp sind bestimmt schon aufgeregt. Sie wurden zu Schulsprechern gewählt und nehmen im Juni an ihrer ersten Gesamtkonferenz teil.
Lewin ist begeistert davon, dass sich die Grundschule dazu entschieden hat, Kinderrechte-Schule zu werden. „Es ist gut, dass wir jetzt schon viel mehr über unsere Rechte Bescheid wissen. Ich finde, dass der Umgang miteinander jetzt friedlicher ist und die Schule insgesamt mehr Spaß macht.“
Neben den bereits umgesetzten Ideen sind ein Kinderrechtebaum für die Pausenhalle und die Ausbildung von Streitschlichtern geplant. Die Kinder haben sich auch die Mitwirkung bei Zeitungsartikeln gewünscht. An diesem Zeitungsartikel haben Matteo und Marten aus Klasse 3 und Frieda, Lars, Lewin und Matthies aus Klasse 4 mitgewirkt.

| Ines Waltereit

Einblick in die Welt des Technischen Hilfswerk

Ein lehrreicher Abend beim THW für die Kinderfeuerwehr Soderstorf
Am 20. März brach die Kinderfeuerwehr Soderstorf zu einem Besuch beim Technischen Hilfswerk in Lüneburg auf. Die Vorfreude war riesig und die Aufregung spürbar, als wir mit mehreren Autos voller interessierter Kinder zu den Hallen des THW in der Nähe des Lüneburger Bahnhofs fuhren. Dort wurde uns unter der

Leitung von Stefanie Perkuhn von der THW-Jugend eine Tour über das Gelände geboten.
In den großen Hallen des THW durften wir eine beeindruckende Auswahl an Fahrzeugen bestaunen. Von leistungsstarken Unimogs bis zu speziellen Einsatzfahrzeugen wurde uns erklärt, wofür jedes Fahrzeug genutzt wird und welchen wichtigen Beitrag das THW in Notsituationen leistet. Die Kinder hatten die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen, und taten dies auch.
Im Anschluss an die Besichtigung lernten unsere Kinderfeuerwehrkinder verschiedene Knoten kennen, die im Rahmen der THW-Ausbildung verwendet werden. Mit den langen Leinen des THW konnten sie diese unter fachkundiger Anleitung selbst ausprobieren. Danach veranstalteten wir auf Wunsch der Kinder mit diesen Leinen ein gemeinsames Tauziehen und spielten noch einige Gruppenspiele zur Auflockerung. Zum Abschluss bekamen wir alle ein kleines THW-Fahrzeug zum Basteln mit nach Hause. Insgesamt war dieser Ausflug eine gelungene Gelegenheit, mehr über das Technische Hilfswerk und seine Arbeit zu erfahren. Wir bedanken uns herzlich bei der THW-Jugend für die Gastfreundschaft und bei allen Mitarbeitenden des THW für ihre wertvolle Arbeit.

| Michaela Malz

LEGO® SERIOUS PLAY® – Denken mit den Händen

Wer unser Team vor Kurzem bei der Dienstbesprechung beobachtet hätte, wäre wahrscheinlich sehr verwundert gewesen: Wieso spielen die mit Lego®?! Bei einer DB sollten wichtige Themen besprochen und nicht gespielt werden!
Dabei haben wir mitnichten gespielt, sondern haben eine innovative (Arbeits-)Methode eingeführt, die zu (fast) jeder Art von zu erarbeitenden Themen, Prozessen oder Problemen eingesetzt werden kann

Diese Methode wurde in den 90er Jahren von zwei Schweizer Professoren und den Eigentümern der Lego®-Gruppe entwickelt, mit dem Ziel, alternative strategische Planungswerkzeuge und -systeme zu etablieren. Freigegeben seit 2010 wird die Methode im Coaching, in der systemischen Beratung, aber auch in der Wirtschaft und der Pädagogik eingesetzt. Das klingt nun alles recht trocken, ist aber genau das Gegenteil!
Praktisch angewandt, können durch das angeleitete, aber dennoch völlig freie Bauen der Teilnehmer*innen Ideen sprudeln, Sichtweisen und Inhalte dargestellt werden. Wirklich jede/r ist involviert – auch Teilnehmer*innen, die sich in Gruppen vielleicht gehemmt fühlen und darum ungerne Wortbeiträge beisteuern.
Beim Einführen und Einüben der Methode, dem sogenannten Skillsbuilding, haben unsere Teammitglieder am Ende anhand ihrer Gebilde ihre Kernkompetenzen dargestellt – dabei gab es viele tiefgehende Erkenntnisse und auch den einen oder anderen Lacher! Diese Thematik könnte zum Beispiel bei Mitarbeitergesprächen eingesetzt werden, um Stärken oder ggf. auch Entwicklungspotenziale herauszu“kitzeln“.
Aber auch für Großgruppenthemen wie Konzeptentwicklung verschiedenster Art, Werteerarbeitung, Reflexionen, Problembearbeitungen oder einfach als Einstieg in Teamsitzungen kann die Methode angewandt werden. Jeder fühlt sich beteiligt, man entwickelt eine gemeinsame Sprache, es entstehen deutlich mehr Ideen und konkrete Ergebnisse und das Tun mit den Händen lässt die Mitglieder buchstäblich eine Thematik be“greifen“!
Wir sind gespannt, welche Themen unser Team mit dieser Methode künftig bearbeiten wird.
Das Team der Kita Soderstorf
n Text und Bilder: Michaela Malz

| Ines Waltereit

Gemeinsam backen und helfen

Kinderfeuerwehr Soderstorf backt in der Bäckerei Kruse und spendet die Kekse
Anfang März erlebten die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Soderstorf einen besonderen Vormittag in der Backstube vom „Lecker Bäcker“ Kruse in Embsen. Unter fachkundiger Anleitung von Alex Mahn, dem Produktionsleiter der Bäckerei, tauchten die Kinder in die Welt des Backens ein. Schon zu Beginn erhielten sie eigene Schürzen und Papierschiffchen, die sie erst tragen und später sogar behalten durften.

Die Begeisterung der Kinder war unübersehbar! Sie durften in der Backstube nicht nur selbst Hand anlegen, sondern auch hinter die Kulissen schauen und viele Fragen an Alex Mahn stellen, der ihnen alles kindgerecht und mit viel Spaß an der Sache erklärte. Es wurden etliche Bleche Kekse ausgestochen, gebacken und verziert – die Freude war allen ins Gesicht geschrieben.
Am Ende durften die Kinder eine Tüte mit ihren frisch gebackenen Keksen mitnehmen und jede(r) bekam auch noch ein großes Osterei aus Kruses Backstube geschenkt. Überdies durfte die Kinderfeuerwehr noch fünf riesige Eimer voll Kekse mitnehmen, die wir spenden durften. Wir brachten diese Spende nach Salzhausen zum InterZob, einem Projekt zur Versorgung von Hilfebedürftigen in unserer Kirchengemeinde.
Das Team dort begrüßte uns freudig und erzählte den Kindern von der wertvollen Arbeit, die hier geleistet wird. Durch den Einblick in das Wirken der Menschen dieses Versorgungsprojekts, konnten die Kinder selbst sehen, wie wichtig es ist, anderen zu helfen. Sie haben nicht nur etwas über gesellschaftliche Verantwortung gelernt, sondern waren auch sehr stolz auf sich, dass sie selbst etwas zur Unterstützung der Bedürftigen beitragen konnten.
Die Erinnerungen an diesen besonderen Tag werden für uns alle lange lebendig bleiben. Ein herzliches Dankeschön an die Bäckerei Kruse für diese wundervolle Erfahrung und die großzügigen Spenden sowie an das Team von InterZob für das immerwährende Engagement!

| Michaela Malz

Soderstorfer Kinderyogis

In den vergangenen Wochen hat sich eine unserer Kolleginnen erfolgreich zur Kinderyoga-Lehrerin ausbilden lassen; was für ein Gewinn für die Kinder! Denn Yoga fördert die körperliche Entwicklung, schult das eigene Körpergefühl, stärkt die Muskeln, verbessert die Haltung und die Koordination. Außerdem hilft Yoga beim Stressabbau und fördert den Umgang mit Emotionen. Dabei stehen die Freiwilligkeit und der Spaß stets im Vordergrund. 
Die erste Yogastunde stand unter dem Motto „Reise nach Italien“, um den schiefen Turm von Pisa zu finden.

Mit unterschiedlichen Methoden, wie Bewegungsspielen, der Geschichte mit Asanas oder der Pizzamassage, war für jedes Kind und dessen Bedürfnisse (Bewegung oder Entspannung) etwas dabei. 
Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Yogastunden voller Spannung und Entspannung!

Lesen Sie weitere Beiträge aus den Gemeinden

| Oliver Scheffer

Die Grundschule Soderstorf ist Landkreismeister im Feuerball

Am 6.2.2026 fanden in Embsen die Kreismeisterschaften im Feuerball statt. Älteren Sportlern ist dieses Spiel sicherlich noch unter dem Namen Völkerball geläufig.  Bis auf den Namen hat sich wenig geändert: Ziel des Spiels ist es, die Anzahl der eigenen Spieler im Feld zu erhalten und zeitgleich möglichst die Zahl der gegnerischen Gruppe durch Abwerfen zu reduzieren. Gespielt wird jeweils 10 Minuten, dann wird die Menge der Spieler jeder Gruppe zusammengezählt und wer mehr Kinder im Team auf dem Platz hat, gewinnt die Partie. 

10 Gruppen von insgesamt 37 Grundschulen aus dem gesamten Landkreis haben sich an diesem Freitagmorgen in der Sporthalle der Agnes-Karll-Grundschule zusammengefunden und zunächst vier Spiele in der jeweiligen Vorgruppe gespielt. Pro Schulteam waren 16 Kinder aus den Klassen 3 und 4 zugelassen, acht Mädchen und acht Jungen.   
Das Team der GS Soderstorf musste in der ersten Partie sogleich gegen den Gastgeber antreten, konnte diese Partie mit 11:4 jedoch deutlich für sich entscheiden. Auch die weiteren Vorrundenbegegnungen liefen gut für uns, wenn es zwischendurch auch eine deutliche Niederlage für unsere Schulauswahl gab. Dennoch reichte es am Ende für den Sieg der Gruppe A und so musste der Soderstorfer Kader gegen den Sieger der Gruppe B spielen: die Grundschule Barendorf. 
Unsere Mannschaft war voll fokussiert und hat sich schließlich den Turniersieg mit dem Gewinn dieser aufregenden Partie gesichert. Nach dem 8. Platz im Vorjahr kommt der Wanderpokal nun für ein Jahr nach Soderstorf. Wir hoffen, dass wir den Titel im nächsten Jahr erfolgreich verteidigen können. Bis dahin schwelgen wir in Erinnerung an dieses faire und ziemlich ausgeglichene und somit spannende Feuerball-Turnier. 

| Ines Waltereit

Basar „Rund ums Kind“ in Soderstorf

Hier packen alle im Dorf mit an
„Hier packen alle im Dorf mit an“ - so wurde unser Basar kürzlich auf landeszeitung.de eindrucksvoll in den Fokus gerückt. Und es stimmt: In der Gemeinde Soderstorf werden Gemeinschaft und das gegenseitige Helfen noch großgeschrieben. 
Was viele nicht sehen, ist das riesige Netzwerk, das hint

er so einer Veranstaltung steht. Pro Basar ziehen 80 bis 100 Helferinnen und Helfer an einem Strang. So darf sich unser Basarteam jedes Mal über die großartige Unterstützung einer mittlerweile sehr routinierten Auf- und Abbautruppe, des Grundschul-Fördervereins, der Schützendamen, TONart sowie der Jugendfeuerwehr freuen. Außerdem packen viele Verkäufer*innen inklusive ihrer Familien mit an. Nur dank dieses tatkräftigen Einsatzes können bei uns 2 × im Jahr rund 250 Kisten Ware sortiert und die vielen Besuchenden verköstigt werden. 
Jeder Basar bringt aber nicht nur fröhliche Gesichter, sondern auch eine vierstellige Spendensumme ein, die direkt in die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde fließt. Der Basar in Soderstorf ist viel mehr als eine Verkaufsveranstaltung – er ist eine echte Herzensangelegenheit. 
Am Freitag, den 13. März, habt ihr von 20 bis 22 Uhr die Gelegenheit, bei unserem Late-Night-Shopping einzukaufen. Oder besucht uns am Samstag, den 14. März, von 10 bis 12 Uhr – es erwarten euch wieder viele tolle Angebote!
Weitere Informationen: www.basar.soderstorf.de

| Sandra Knoblich

Kinderparlament bewirkt Veränderung im Kita-Alltag

Im Kinderparlament unserer Kita haben die Kinder in den vergangenen Wochen wieder einmal gezeigt, wie demokratische Mitbestimmung und die Gestaltung der eigenen Lebensumwelt schon im frühen Alter gelingen können. 
In den wöchentlichen Kinderkonferenzen wurde von einigen Kindern festgestellt, dass der Frühdienst bisher immer im selben Gruppenraum stattfand; in diesem Raum wird in erster Linie gebaut und konstruiert. Die Kinder sprachen den Umstand offen an, dass ihr Gebautes vom Vortag sehr häufig nach dem Frühdienst des Folgetages „zerstört“ vorgefunden wurde.

Dabei blieb es nicht bei Kritik: Die Kinder brachten mehrere konstruktive Vorschläge ein, wie der Frühdienst gerechter organisiert werden könnte. In einem gemeinsamen Prozess im Rahmen des Kinderparlaments wurde beschlossen, den Frühdienst künftig regelmäßig rollierend in unterschiedlichen Gruppenräumen stattfinden zu lassen. Des Weiteren stellten die Kinder Regeln auf: Wenn etwas kaputtgemacht wird, muss es entweder wieder aufgebaut oder zumindest aufgeräumt werden. Außerdem soll am Ende der Frühdienstzeit immer eine kleine Aufräumzeit stattfinden.
Diese Entscheidung stärkt die Selbstwirksamkeit der Kinder und zeigt ihnen, dass ihre Meinung wichtig ist. Sie erleben, dass sie ernst genommen werden und so ihren Kita-Alltag aktiv mitgestalten können! Das ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit im Rahmen der Partizipation und zeigt uns wieder einmal, wie wichtig und wertvoll es ist, stets weiter daran zu arbeiten!
Ihr Team der Kita Soderstorf

| Susanne Henschen
NSB Soderstorf Schon wieder ist fast ein ganzes Jahr vergangen und die Kinder in der NSB Soderstorf haben so einiges erlebt! Im Sommer haben wir in Kooperation mit der Grundschule ein großes und sehr…
| Jens Wagner
Jahrgangs- und fächerübreifendes Lernen an der Grundschule Soderstorf Am Mittwoch, den 5.11. war es so weit: Die Erstklässler:innen der Grundschule Soderstorf durften endlich an der Freiarbeit teilne…