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 |  Sabine Butenhoff  |  AG Nachhaltigkeit

5°C kühler

ist es im Sommer Unter Bäumen 

Lea Rokitta und Felix Schaaf von der Leuphana Universität Lüneburg hielten einen beeindruckendenr Vortrag mit sehr anschaulichen Beispielen zum Klimawandel.
Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne mit voller Kraft scheint, ist es nicht für alle ein Vergnügen, sich draußen zu bewegen. Viele, gerade ältere Menschen,

suchen dann die Abkühlung in geschlossenen Räumen. Doch was tun, wenn der Arzttermin ansteht oder die Hunderunde notwendig ist? Dann ist es gut zu wissen, wo man sich auch im öffentlichen Raum abkühlen kann und die Bushaltestelle nicht in der prallen Sonne ist. 
Auf gepflasterten Flächen ist es im Sommer erheblich heißer als unter Bäumen. Bäume kühlen die Umgebung durch Schatten, Verdunstung und die Umwandlung von Sonnenenergie in Energie für ihren Stoffwechsel, wie verschiedene Studien bereits zeigen. Asphalt, Beton und andere gepflasterte Materialien absorbieren die Sonne und geben die Wärme langsam wieder ab, wodurch sie sich stärker aufheizen. Durch Entsiegelung und anschließende Bepflanzung von Flächen kann die Hitze über dem Boden reduziert werden. Der Temperaturunterschied kann dabei bis zu 5 Grad Celsius betragen. Deshalb setzen die Mitglieder der AG Nachhaltigkeit sich für die Pflanzung von Bäumen in Ortschaften, an Rad- und Fußwegen ein. 
In Deutschland gibt es einen Wettbewerb namens „abpflastern“, bei dem Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegeln. Dieser Wettbewerb soll die Entsiegelung fördern und die Bürger dazu anregen, sich an der Entsiegelung ihrer Wohnorte zu beteiligen. Auf der Website 
www.abpflastern.de kann man sich über die Aktion von Lars Hochmann und Daniela Gottschlich von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz informieren und mitmachen. Jeder Pflasterstein zählt. Denn die Entsiegelung ist eine wichtige Maßnahme, um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren, die Lebensqualität zu erhöhen und die Umwelt zu schützen.


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